Freitag, 31. August 2012

Nasskalter Empfang in Ruhpolding

Nach 9 stündiger entspannter Bahnfahrt erreichten wir am frühen Nachmittag das verregnete Ruhpolding. Der erste Weg führte uns zur Akkreditierung in der Eissporthalle. Nachdem wir unsere Startnummer und die begehrte TAR-Tasche abgeholt haben, machten wir und nach Eisenärzt auf, wo wir unsere letzte Nacht vor dem großen Abenteuer im idyllischen Forellenhof verbringen werden. Auf der Abendveranstaltung gab es nach der obligatorischen Pastaparty das Briefing für den nächsten Tag. Die gute Nachricht: Im Laufe des Tages soll der Regen nachlassen! Mit den nötigen Informationen versorgt, kehrten wir für die Nachtruhe zum Forellenhof zurück. Wir sind gespannt, was morgen auf den 50Km so alles erwarten wird.

Montag, 20. August 2012

Hitze, Sturzeinlage und Wespenstiche

Der "lange" Sonntag sollte diesmal unter besonderen Vorzeichen stehen. So wurde mit 34 bis 36 Grad der heißeste Tag des Jahres für Berlin und Brandenburg prognostiziert und für uns stand der letzte gemeinsame lange Lauf vor dem TAR auf dem Programm. 2 Minuten nach 9 Uhr starteten wir inmitten unserer Sonntagsrunde (Alexander, Christoph, Hauke, Olaf, Olli und Robert) Richtung Havel. Da der Großteil der Strecke noch im Schatten lag, liefen wir locker und entspannt der Hitze entgegen. Dass Lockerheit schnell in Unaufmerksamkeit umschlagen kann, musste ich nach ca. 45 Minuten auf eine unangenehme Art und Weise erfahren. Mit dem rechten Fuß fädelte ich in eine Wurzel ein und landete so, sehr plötzlich auf dem Boden der Tatsachen. Neben einer Wunde am linken Handballen werden mich in den kommenden Tagen einige Abschürfungen am rechten Unterarm und Ellenbogen beschäftigen. Also entschloss ich mich, den Havelhöhenweg links liegen zu lassen und den direkten Weg zur Tanke am Ende der Krone zu nehmen. Dort angekommen, versorgte ich mich erst einmal mit ein paar Pflastern und spülte außerdem die Spuren des Sturzes von meinem Körper. 20 Minuten später erreichte dann auch unsere Gruppe die Tankstelle zu ihrem 2. Boxenstopp. Aber auch sie blieb nicht von einem Zwischenfall verschont. Auf dem "Downhill" Richtung Schwanenwerder hielt Rainer kurz an, um sich von einem Insekt zu befreien und trat dabei unglücklicherweise in ein Wespennest bzw. Wespenloch. Ehe er sich versah, stürzten sich die bösen Dinger auch schon auf ihn und stachen einige Male schmerzhaft zu. Nach einer kurzen Trink- und Erholungspause von 7 bis 8 Minuten starteten wir weiter Richtung Langer Jammer und Schweineweg. Gemeinsam mit Olli bevorzugte ich jedoch den direkten und einfacheren Rückweg auf der Krone Richtung Mommsenstadion. Nach gut 2 Stunden und 25 Trainingskilometern erreichten wir bei nun zunehmender Hitze ohne weitere Zwischenfälle das Ziel und warteten dort auf Rainer und seine Begleiter. Rainer beendete seinen letzten langen Lauf vor dem TAR nach 32 km bzw. 2:38 Std. Gerne hätten wir uns diese beiden Zwischenfälle erspart, doch was nimmt man nicht alles in Kauf, um gut vorbereitet am 1. September an den Start gehen zu können? In 11 Tagen wissen wir mehr.        

Mittwoch, 15. August 2012

In schwindelerregender Höhe am Teufelsberg


Am Montag trafen wir uns zum vorletzten Mal um gemeinsam den Gipfel des 115 Meter hohen Teufelsberg zu erklimmen. Die äußeren Bedingungen waren optimal und so steigerten wir unsere Anzahl der Bergtouren von 8 auf 10. Insgesamt kamen wir auf fast 600 Höhenmeter und erreichten eine Gesamtdistanz in der Horizontalen von 25 Kilometer. Nun sind es tatsächlich nur noch 17 Tage bis zum Start in Ruhpolding. In den kommenden 2 Wochen werden wir weiterhin an unserer Form basteln und langsam aber sicher auch (endlich) die Kilometerumfänge reduzieren. Die nächsten beiden Wochenenden werden wir u.a. für die finalen "Formtests" nutzen und am Urbanathlon in Hamburg (Rainer) bzw. Sprint-Triathlon (Dirk) in Prälank teilnehmen. Der Countdown für den TAR 2012 läuft und die Spannung steigt.